FDP-Idee wird Realität: IAA kommt nach München

München hat den Zuschlag für die IAA erhalten.
05.03.2020

Die Internationale Automobilausstellung (IAA) kommt nach München. Bayerns FDP-Fraktionschef Martin Hagen, der den Anstoß für die Bewerbung gab, freut sich: "Das ist eine Riesenchance für Bayern und ein wichtiges Signal für unsere kriselnde Autoindustrie. Und es zeigt: Auch aus der Opposition heraus kann man wichtige Impulse setzen!"

Vor einem halben Jahr hatte Hagen die Münchner Messe als Standort für die weltgrößte Automobilmesse ins Spiel gebracht: "München wäre hervorragend geeignet. Der Freistaat als Gesellschafter der Münchner Messe sollte sich aktiv um diese Ausstellung bemühen“, forderte der FDP-Politiker in der Abendzeitung. Damals war die seit Jahrzehnten in Frankfurt stattfindende Messe durch Proteste in Negativ-Schlagzeilen geraten. Hagen kritisierte die "Verteufelung einer Schlüsselindustrie", von der Hunderttausende Arbeitsplätze abhingen. Die IAA nach Bayern zu holen sei „ein wichtiges Signal, dass die Autoindustrie hier weiterhin willkommen ist."

Der bayerische Wirtschaftsminister griff die Idee der FDP auf. Am 3. März traf der Verband der Deutschen Automobilindustrie nun die Entscheidung: Die IAA wird 2021 erstmals an der Isar-Metropole stattfinden. Dabei wird die Messe einen neuen Weg einschlagen: Weg von der reinen Autoausstellung in Messehallen, hin zu einer "Mobility Show", die neue Verkehrskonzepte präsentieren und dabei auch die Innenstadt und den Olympiapark zur Bühne machen wird. München und Region dürfen sich also auf ein tolles Ereignis freuen – und auf eine halbe Milliarde Euro Umsatz.

Vor einem halben Jahr habe ich den Anstoß für die Münchner IAA-Bewerbung gegeben – jetzt wird aus der Idee Realität: Die...

Gepostet von Martin Hagen am Dienstag, 3. März 2020