KÖRBER zur Verbotsdiskussion von Kurzstreckenflügen von Nürnberg nach München

11.06.2019

Zu den Verbotsforderungen für Kurzstreckenflüge zwischen Nürnberg und München erklärt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Sebastian Körber: „Kurzstreckenflüge zwischen München und Nürnberg sind von zentraler Bedeutung für die Funktion des Flughafens München als internationales Drehkreuz. So beträgt der Umsteigeanteil bei der Verbindung Nürnberg-München über 95 Prozent. Faktisch fliegt damit so gut wie niemand von Nürnberg nach München, sondern über München nach New York, Singapur oder Tokio. Gerade weltweit tätige Unternehmen und Freiberufler aus Ober- und Mittelfranken nutzen diese Strecken. Bei einem Verbot würde außerdem kaum jemand auf die Bahn ausweichen. Die Fluggäste würden vielmehr ins Auto steigen. Damit wäre auch der Umwelt nicht wirklich gedient. Die CSU-Politik hat es schlicht über Jahrzehnte hinweg verschlafen, den Flughafen München an den Schienenfernverkehr anzubinden, gerade wenn man von Norden her anreist. Hier besteht der eigentliche Handlungsbedarf.“