SANDT: Alleinerziehende brauchen Perspektiven statt Bürokratieterror

05.08.2019

Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer präsentierte heute ihr Konzept zur Förderung Alleinerziehender. Hierzu positioniert sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der FDP im Bayerischen Landtag, Julika Sandt:

„Wenn die Staatsregierung schon fast ausschließlich bundespolitische Maßnahmen vorschlägt, sollte sie sich nicht im Klein-Klein verlieren. Alleinerziehende brauchen vielmehr ein umfassendes Konzept, das alle Leistungen – vom Kinderzuschlag bis zum Wohngeld – an einer Stelle zusammenfasst. So bliebe ihnen viel Bürokratie und Behörden-Hopping erspart. Auch will die Staatsregierung offenbar nichts an den bestehenden Zuverdienstgrenzen ändern, die Menschen davon abhalten, eine Arbeit aufzunehmen oder auszuweiten. Diese Fehlanreize berauben Alleinerziehende ihrer Perspektiven und drängen sie in die Altersarmut. Wirklich helfen würde ihnen das liberale Bürgergeld, bei dem man, wenn man mehr arbeitet, auch mehr behält.“