SANDT zu Kindeswohlgefährdung in Bayern: Hilfe nicht nur zu Amtsöffnungszeiten

10.09.2019

Wie das Statistische Bundesamt heute bekannt gab, ist die Zahl der Fälle von akuter Kindeswohlgefährdung in Bayern 2018 gegenüber dem Vorjahr um fast 35 Prozent angestiegen. Julika Sandt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der FDP im Bayerischen Landtag fordert hierzu:

„In Bayern sind immer mehr Kinder Opfer von Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch. Die Staatsregierung muss endlich aufwachen und handeln. Erzieher und Lehrer dürfen nicht länger allein gelassen werden. Wir brauchen eine strukturierte Qualitätsoffensive zur Früherkennung und Hilfe bei Kindeswohlgefährdung. Auch muss die Hotline und der Online-Chat der Kinder- und Jugendhilfe rund um die Uhr erreichbar sein und nicht nur zu Amtsöffnungszeiten wie bisher.“

Die „Nummer gegen Kummer“ ist nur werktags von 14 bis 20 Uhr erreichbar.