KÖRBER zum Mietendeckel-Vorstoß der CSU: Eigentum muss gefördert und nicht bestraft werden

07.10.2019

Die bayerische Staatsregierung denkt offenbar über einen Mietendeckel für Bayern nach. Der baupolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Sebastian Körber kritisiert die zunehmende Planwirtschaft der bayerischen Staatsregierung scharf:


"Der Vorstoß der CSU ist absurd. Er bestraft nicht nur Wohneigentümer, sondern wird den angespannten Wohnungsmarkt auch nicht entlasten. Gegen zu hohe Mieten hilft nur eins: Wir müssen mehr, schneller und günstiger bauen. Denn: Der beste Mieterschutz ist ein ausreichendes Angebot an Wohnraum. Jährlich brauchen wir 70.000 neue Wohnungen allein in Bayern.


Wir fordern daher die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für die erste selbstgenutzte Immobilie. Dadurch können wir die Kaufnebenkosten spürbar senken, was die Anfangsfinanzierung einer Immobilie erleichtert. Für viele Menschen ist es heute leider schlicht unmöglich, Wohneigentum zu erwerben und das, obwohl Eigentum der beste Schutz vor Altersarmut ist."