DUIN: Arbeitsplätze sichern, Tradition erhalten, Silvesterfeuerwerk ermöglichen

Im zweiten Jahr infolge ist auch 2021 der Verkauf von Feuerwerk zu Silvester verboten. An publikumsträchtigen Plätzen soll es zudem ein Feuerwerksverbot geben. Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert die Staatsregierung auf, sich auf allen politischen Ebenen für die generelle Erlaubnis von Silvesterfeuerwerk und den Verkauf von Feuerwerksartikeln einzusetzen. Dazu der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Albert Duin

"Das Feuerwerksverbot ist purer Populismus. Feuerwerk ist für viele Menschen in unserem Land eine wichtige Tradition zum Jahreswechsel. Durch das Verkaufsverbot stehen zudem zahlreiche Arbeitsplätze auf der Kippe. So hat bereits das letztjährige Verkaufsverbot die deutschen Feuerwerksunternehmen in eine existenzgefährdende Krise gestürzt. Trotz staatlicher Hilfen mussten die Unternehmen zum Geschäftsjahresende hohe Verluste verzeichnen oder ganz schließen. Auch die Corona-Pandemie ist kein stichhaltiges Argument, den Verkauf von Feuerwerken zu verbieten. Eine erhöhte Infektionsgefahr am Silvesterabend ist schließlich nicht auf das Feuerwerk zurückzuführen, sondern auf Personenansammlungen oder Treffen, bei denen die Hygienebestimmungen nicht eingehalten werden. Das Feuerwerk wird üblicherweise im Freien gezündet – dort, wo das Infektionsrisiko am geringsten ist. 

Zudem verfehlt das Verkaufsverbot von Feuerwerksprodukten das Ziel, die Krankenhäuser zu entlasten. Nicht nur, weil sich die Zahl der durch Feuerwerkskörper Verletzte ohnehin in Grenzen hält. Beim letzten Jahreswechsel vor Corona 2019/2020 wurden im gesamten Freistaat laut Innenministerium nur 25 Personen durch Feuerwerk verletzt. Viel schwerer wiegt, dass der Großteil der Unfälle nicht durch legales Silvesterfeuerwerk, sondern durch illegal erworbenes oder selbst gebasteltes Feuerwerk verursacht wird. Hier verzeichneten die Polizeibehörden schon im vergangenen Jahr einen massiven Anstieg. 

Mit privatem Feuerwerk in kleinem Kreis unter Einhaltung der 2G-Regel und zusätzlichen freiwilligen Tests, die viele Menschen ohnehin eigenverantwortlich durchführen, ist eine Silvesterfeier sicher möglich. Und sie würde zahlreiche Arbeitsplätze retten. Denn trotz staatlicher Hilfen sowie Kosteneinsparungen und Kurzarbeit stehen vielen pyrotechnischen Betriebe vor der Insolvenz."
 

Hier finden Sie:

Audio file