DUIN: Bayerns Tourismus braucht nicht nur schnelle Hilfe, sondern eine schlüssige Strategie im Umgang mit Pandemien

Geschlossene Hotels und Gaststätten, abgesagte Veranstaltungen, gesperrte Ski-Pisten – die Corona-Krise trifft Bayerns Tourismus hart. Noch bevor der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger morgen die Tourismusbilanz 2020 vorstellt, sprechen bisherige Zahlen eine deutliche Sprache: Sowohl Städte als auch ländliche Gebiete verzeichnen hohe Verluste. Dazu der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Albert Duin:

"Covid-19 hat den Tourismus stark verändert und wird es noch lange Zeit. Dass es gerade in diesem für Bayern so wichtigen Wirtschaftszweig kein Zurück zum Alten geben kann, steht außer Frage. Doch es braucht jetzt endlich auch mal Perspektiven für die schwer gebeutelte bayerische Tourismusbranche. Die Staatsregierung muss dringend – und damit meine ich sofort – eine Öffnungsstrategie präsentieren, die ein besseres Verständnis für die Rolle des Tourismus hinsichtlich Pandemien aufzeigt, als sie das bisher getan hat. Es braucht ausgeklügelte Konzepte, die eine schrittweise Öffnung bei sinkenden Infektionszahlen ermöglichen – so wie sie die FDP-Fraktion schon im Sommer 2020 vorgelegt hat.

Wenn die Staatsregierung stattdessen weiter an ihrem Gerede vom Lockdown bis zum Sommer festhält, reißt mir wirklich noch der Geduldsfaden. Wirtschaftsminister Aiwanger darf sich gerne bei unserem Positionspapier bedienen, wenn er schnell noch Ideen sucht. Bayerns Tourismus braucht, was er nun mal nach all dem fahrlässigen Hans-Guck-in-die-Luft-Getue braucht: schnelle Hilfe zum Überleben! Sonst kommt alles, aber auch alles unter die Räder. Das darf einfach nicht sein!"

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