DUIN: Söders sinnlose Schussfahrt reißt bayerische Skigebiete ins Verderben

Ministerpräsident Markus Söder plädiert für eine europaweite Schließung von Ski-Gebieten. Wenn man die Grenzen offen halten wolle, brauche es eine "klare Übereinkunft". Für Albert Duin, tourismuspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, ist das Vorpreschen des CSU-Chefs ein Zeugnis für Unwissenheit.

"Wenn Söder so verkrampft Ski läuft, wie er unüberlegt Verbote erteilt, würde er bei jedem Schwung auf die Nase fallen. Mit guten Hygienekonzepten, einem speziellen Ticket-Management sowie einer zeitlichen Staffelung lässt sich der Ski-Betrieb sehr wohl Corona-konform gestalten – Après-Ski natürlich ausgenommen.

Limitierte, zeitlich begrenzte Tickets könnten vorab online verkauft werden. Niemand müsste in einer Schlange an der Kasse anstehen und der Zulauf zum Skigebiet würde gesteuert werden. Außerdem wäre es relativ einfach, Bergbahnen und Sessellifte unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen – wie das Tragen von Masken und offene Fenster – geöffnet zu halten. Im Sommer wurde das schon hervorragend praktiziert. Kleinere Gondelbahnen könnten zudem auf einen Hausstand begrenzt werden. In größeren müsste der Mindestabstand eingehalten werden.

Wie will Söder den Menschen eigentlich erklären, dass sie in einer vollbesetzten U-Bahn mit Maske zusammensitzen dürfen – aber nicht unter freiem Himmel in einem Sessellift fahren dürfen? Zudem würde eine Schließung auch andere Outdoor-Aktivitäten wie Ski-Langlauf einschließen. Mir erschließt sich einfach nicht, weshalb Outdoor-Sport ohne Körperkontakt verboten werden soll. Eine generelle Schließung der Skigebiete wäre für die bayerischen Skiregionen eine finanzielle Katastrophe."

 

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