DUIN: Staatsregierung setzt Netzstabilität aufs Spiel

In ihrer heutigen Kabinettssitzung hat sich die bayerische Staatsregierung in Sachen Energiepolitik selbst gelobt. Man habe eines der sichersten Stromversorgungssysteme der Welt. Um dieses Niveau zu halten, wolle man künftig auf Gaskraftwerke setzen. Dazu der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Albert Duin:

„Die Regierung Söder hat heute leider kein Wort über die notwendigen Stromtrassen verloren. Nach dem Wegfall der Atomenergie in Bayern ist ohne Stromimporte aus dem Norden die Versorgungssicherheit massiv gefährdet. Die Staatsregierung agiert hier ohne Sinn und Verstand und ignoriert den Fakt, dass sämtliche Experten einhellig die Stromtrassen von Nord nach Süd für unbedingt notwendig halten.

Wirtschaftsminister Aiwanger muss endlich die Realitäten anerkennen. Der Bau neuer Gaskraftwerke reicht bei Weitem nicht aus, um die drohende Versorgungslücke zu schließen, die insbesondere die bayerische Industrie treffen wird. Hier darf die CSU nicht vor Aiwanger einknicken. Es ist in höchstem Maße unseriös und gefährlich, beim Thema Versorgungssicherheit die Stromtrassen außen vorzulassen.“

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Fabienne Rzitki
Pressesprecherin

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