FDP-Fraktion fordert Offenlegung aller Kosten von Söders PR-Maßnahmen

Mit einer groß angelegten Anzeigenkampagne in mehreren bayerischen Tageszeitungen hat die bayerische Staatsregierung auch in diesem Jahr massiv für den in Deutschland einzigartigen Großelterntag geworben. In einem Dringlichkeitsantrag fordert die FDP-Landtagsfraktion die Staatsregierung auf, bis zum Ende des Jahres umfassend über die Entwicklung ihrer Öffentlichkeitsarbeit ab 2017 zu berichten. Dazu der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Matthias Fischbach:

"Selbstverständlich stellen wir den immens hohen Stellenwert der Großeltern in einer Familie nicht in Frage. Der von der bayerischen Staatsregierung vor zwei Jahren ins Leben gerufene Großelterntag ist aber nur eine PR-Maßnahme für dessen Erfinder Markus Söder – und das auf Kosten der Steuerzahler. Wie eine Anfrage der FDP-Fraktion vor zwei Jahren ans Tageslicht brachte, verschlang die Premiere des Großelterntags 2019 rund 260.000 Euro. Das meiste Geld, mehr als 180.000 Euro, wurde für das Schalten von Anzeigen ausgegeben.

Wir fordern die Staatsregierung daher auf, ihre Anzeigenpraxis umfassend offenzulegen. Zu welchen Anlässen wurden seit 2017 in welchen Medien Werbeanzeigen geschalten? Wie haben sich die Kosten und die Auswahlprozesse seither entwickelt? Und wie verhält es sich mit der Relation zwischen sachlicher Information und der Präsentation bestimmter Personen? – wobei im Falle von Ministerpräsident Söder das Wort 'Zurschaustellung' vielleicht angebrachter wäre."

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Jens Bauszus
Pressesprecher

FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag
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