FISCHBACH: Der Umgang von Piazolo mit dem Lehrermangel spottet jeder Beschreibung

Vier Wochen nach dem Start ins erste Corona-Schuljahr schlägt der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) Alarm. Aufgrund eines dramatischen Lehrermangels herrsche an den Schulen in Bayern nur Notbetrieb. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann erhob schwere Vorwürfe an Bayerns Kultusminister Michael Piazolo. Dieser wolle nur den Schein wahren, anstatt das Problem ehrlich zu benennen und anzugehen. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Matthias Fischbach:

"Seit Jahren leiden Lehrer und Schüler unter einer völlig verfehlten Stellenplanwirtschaft der bayerischen Staatsregierung. Der sorg- und orientierungslose Umgang von Kultusminister Piazolo mit dem Lehrermangel spottet jeder Beschreibung. Seit seinem Amtsantritt redet er sämtliche Hilfeschreie der Lehrer klein. Sogar in der jetzigen Ausnahmesituation fallen ihm nur blumige Worte und Beschwichtigungen ein.

Vor allem die Corona-Leistungen der Schulleitungen müssen endlich gewürdigt werden. Kurzfristig mit Sonderprämien für die Corona-Zeit, langfristig mit einer finanziellen Aufwertung der Führungsarbeit. Grundsätzlich ist aber eine Reform des Vergütungs- und Bewertungsverfahrens im Lehramt notwendig. Wir müssen das Engagement der wichtigsten Bezugspersonen im Bildungssystem unserer Schüler mehr wertschätzen und gute Leistungen besser honorieren.

Bildung darf auch in Corona-Zeiten keine Zitterpartie sein. Daher wollen wir als FDP-Fraktion in unserer Aktuellen Stunde am morgigen Donnerstag im Bayerischen Landtag mit dem Thema 'Probleme ehrlich benennen und endlich zuverlässig lösen!' den Kultusminister in die Pflicht nehmen."

 


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Jens Bauszus
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