FISCHBACH fordert: Sozial benachteiligte Schüler nicht alleine lassen – Mentoring-Angebote ausbauen!

In einer mehrjährigen Feldstudie hat das Ifo-Zentrum für Bildungsökonomik die Entwicklung von Schulnoten, Sozialkompetenzen, Geduld und Arbeitsmarktorientierung von Haupt- und Mittelschülern untersucht. Das Ergebnis: Schüler aus sozioökonomisch schlechteren Verhältnissen profitieren in jeder Hinsicht davon, wenn ihnen studentische Mentoren helfen. Dazu der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Matthias Fischbach:

"Lassen wir sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler nicht alleine! Die Studie zeigt deutlich, wie mit Studierenden als ehrenamtlichen Mentoren die sozioökonomischen Unterschiede bei den Kindern zu einem großen Teil aufgefangen werden können. Gerade weil durch die Corona-bedingten Schulschließungen mit einer Verschärfung der sozialen Probleme zu rechnen ist, sollte die Politik die deutliche Botschaft der Studie ernst nehmen.

Ein flächendeckend ausgeweitetes Angebot an Mentoring-Programmen kann für viele Jugendliche eine große Chance sein. Das Kultusministerium sollte hierzu die Erfahrungen aufgreifen und ein Konzept zur landesweiten Unterstützung entsprechender Initiativen entwickeln. Sowohl eine regionale Ausweitung als auch die Einbeziehung weiterer Klassenstufen und neuer Mentoren-Netzwerke sollte dabei geprüft werden.

Für sozial benachteiligte Jugendliche übersteigen die zu erwartenden Einkommenseffekte auf dem Arbeitsmarkt die Kosten des untersuchten Mentoring-Programms laut Studie um das 31-fache! Angesichts dieses unschlagbaren Nutzen-Kosten-Faktors darf es keine Ausreden mehr geben."

Pressefotos von Matthias Fischbach finden Sie hier.

 

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Jens Bauszus
Pressesprecher

FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag
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