FISCHBACH: Mehr Sicherheit bei Schulöffnungen mit PCR- statt Popeltests

Angesichts der positiven Erfahrungen mit der WICOVIR-Studie, die PCR-Pooltests auf Gurgelbasis einsetzt, verlangt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Matthias Fischbach einen sofortigen Kurswechsel:

"Mit einer höheren Testqualität können wir die Öffnung der Schulen schon früher verantworten. Die bisher eingesetzten Selbsttests sind allerdings zu unpräzise für das Massenscreening von symptomfreien Schülern. Wissenschaftliche Studien bescheinigen Antigen-Schnelltests nur knapp 60 Prozent Treffsicherheit bei Symptomlosen. Auch zahlreiche Berichte von Falsch-Positiven oder übersehenen Infizierten bereiten uns Sorgen. Neben der Gefahr durch unerkannte Infektionen im letzten Fall ist es auch jedes Mal ein Schock, wenn Schüler aufgrund eines falschen Tests vor der ganzen Klasse herausgezogen und isoliert werden müssen.

Die Erfahrungen der WICOVIR-Studie zeigen hingegen, dass die PCR-Pooltests auf Gurgelbasis die Gefahren wesentlich genauer erkennen. Kurz nach der Infektion können mit der im Labor ausgewerteten PCR-Methode schon kleinste Virenkonzentrationen identifiziert werden, während Schnelltests noch überhaupt nicht anschlagen. Deshalb braucht es jetzt dringend ein Umdenken, denn das Verfahren stößt im Modellversuch auch bei allen Beteiligten auf eine hohe Akzeptanz. Diese innovative Lösung muss landesweit als Ersatz oder Ergänzung anerkannt werden. Würde nur eine Erstattung in Höhe der Schnelltestkosten angeboten, könnte sich die neue Methode schon in Kürze flächendeckend durchsetzen."

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Jens Bauszus
Pressesprecher

FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag
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