KÖRBER: Jeder Verkehrstote ist einer zu viel – Staatsregierung hat Nachholbedarf bei digitalen Lösungen

Die Zahl der Verkehrstoten in Bayern ist auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren. Das haben der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer heute bei der Bilanz des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 bekanntgegeben. Dazu der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Sebastian Körber:

"Obwohl der deutliche Rückgang der Zahl der Verkehrstoten ein positives Signal ist, besteht nach wie vor großer Handlungsbedarf zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Schließlich ist jeder Todesfall im Straßenverkehr einer zu viel.

Die bayerische Staatsregierung hat in Bezug auf digitale Lösungen noch reichlich Nachholbedarf. Innovative Techniken können für mehr Verkehrssicherheit und einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Zumindest findet sich jetzt die ein oder andere digitale Maßnahme im Verkehrssicherheitsprogramm 2030 wieder.

Eine Lösung hinsichtlich der Rechtsabbiegeproblematik von LKWs blieben die Minister aber leider ebenso schuldig, wie eine Antwort auf die Frage, welche Wirkung sie sich von den verschärften Sanktionen des Bußgeldkatalogs in Bezug auf die Verkehrssicherheit erhoffen.

Um schwere oder gar tödliche Verkehrsunfälle zu vermeiden, muss der Ausbau von intelligenten und digitalen Verkehrssteuerungssystemen sowie von Verkehrssicherheitsscreenings forciert werden. Für mehr Sicherheit im Schulbusverkehr müssen die Kommunen finanziell besser ausgestattet werden, damit immer ausreichend Busse mit genügend Sitzplätzen zur Verfügung stehen."

 


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Jens Bauszus
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