KÖRBER: Komplette Zwangspause für Fahrschulen ist Unfug – Zweiradfahrer könnten sogar Fahrstunden nehmen

Unter Auflagen dürfen die Fahrschulen in Nordrhein-Westfalen seit vergangener Woche wieder Unterricht geben. In Bayern ist dagegen weiterhin weder praktischer noch theoretischer Unterricht erlaubt. Dazu der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Sebastian Körber:

"Die komplette Betriebsuntersagung für Fahrschulen ist Unfug und zeigt einmal mehr die Willkürlichkeit der bayerischen Staatsregierung. Unter Vorlage eines Schutz- und Hygienekonzepts könnten Fahrschulen zumindest einen Teil ihrer Leistungen aufrechterhalten.

Natürlich sind aufgrund des fehlenden Mindestabstands zwischen Fahrschülern und Fahrlehrern derzeit keine Pkw-Fahrstunden möglich. Die Theoriestunden könnte aber durchaus im wechselnden Rhythmus zwischen klassischem Präsenz- und digitalem Heimunterricht stattfinden. Solange die Hälfte der Stunden in Präsenz durchgeführt wird, können Fahrlehrer ausreichend soziale Aspekte für das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermitteln.

Bei der praktischen Zweiradausbildung ist ein Kontakt zwischen Fahrschüler und Fahrlehrer dagegen nahezu ausgeschlossen. Unter der Voraussetzung einer eigenen Ausrüstung sollten daher Motorrad- und Mopedschüler umgehend wieder Fahrunterricht nehmen dürfen. Die Theoriestunden könnten hierbei sogar mit dem notwendigen Sicherheitsabstand einzeln abgehalten werden."

 


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Jens Bauszus
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