KÖRBER: Nahverkehr muss den Regelbetrieb zügig wieder aufnehmen

Mit der schrittweisen Öffnung von Geschäften und Schulen in Bayern steigt auch die Zahl der Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr wieder an. Seit heute gilt im ganzen Freistaat in Bussen und Bahnen eine Maskenpflicht – auch schon an Bahnsteigen und Bus- oder Tramhaltestellen. Die Fahrpläne bleiben allerdings weiterhin ausgedünnt. Dazu der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Sebastian Körber:

"Das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr muss dafür sorgen, dass der Regelbetrieb im Öffentlichen Personennahverkehr so schnell wie möglich wieder hochgefahren wird. Zur Hauptverkehrszeit muss das Angebot zusätzlich mit Verstärkern großzügig ergänzt werden, um die Menschen zu schützen.

Die Angst der Pendler, sich in überfüllten Bussen und Bahnen mit dem Corona-Virus anzustecken, ist immens. Jeder Zweite betrachtet den Nahverkehr als riskantesten Ort in der Corona-Zeit, da dort der empfohlene Mindestabstand von 1,50 Metern kaum einzuhalten ist. Die S-Bahn München peilt zum Beispiel die Rückkehr zum Regelfahrplan erst für Mitte Mai an. Das ist viel zu spät.

Ohnehin sollten Sicherheitskonzepte für sensible Bereiche wie Bahnsteige oder Treppen an vielbefahrenen Stationen und Bahnhöfen erstellt werden. Enger Kontakt muss auch an vermeintlichen Nadelöhren vermieden werden."

 


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Jens Bauszus
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