SANDT für verkaufsoffene Sonntage – Jeder zusätzliche Tag hilft dem Einzelhandel

Aufgrund der Corona-Beschränkungen sind in diesem Jahr fast alle verkaufsoffenen Sonntage in Bayern ausgefallen. Denn: Nach dem Ladenschlussgesetz dürfen sie nur anlässlich traditioneller Großveranstaltungen stattfinden. Damit der stationäre Einzelhandel in diesem Jahr noch zusätzliche Umsätze generieren kann, fordert die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag die Staatsregierung auf, verkaufsoffene Sonntage unabhängig von Messen oder Festen zuzulassen. Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin Julika Sandt:

"Die Corona-Pandemie hat dem stationären Einzelhandel massiv zugesetzt. Für viele Händler ist die Krise existenzbedrohend. Jeder zusätzliche Umsatztag ist für die Händler in den Ortskernen daher Gold wert. Dass die bayerische Staatsregierung die Kommunen an der Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen hindert, ist daher mehr als unverantwortlich. Viele Kommunen bieten bereits pragmatische Lösungen inklusive Hygieneschutzpläne, wie die ausgefallenen verkaufsoffenen Sonntage auch ohne große Märkte oder Messen nachgeholt werden könnten."

Sandt weiter: "Ich habe bereits in einem Brief an die Regierung von Oberbayern um eine wohlwollende Prüfung der Anträge der Kommunen gebeten. Auch die bayerische Staatsregierung ist nun gefragt. Sie sollte alle Bezirksregierungen dazu auffordern, die Kommunen bei der rechtssicheren Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen zu unterstützen."

 

____________________________________
Jens Bauszus
Pressesprecher

FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag
Maximilianeum
81627 München
089 4126 – 2699
jens.bauszus@fdpltby.de
www.fdpltby.de