SANDT: Nicht nur im Dunkeln popeln – Staatsregierung muss Kindern und Jugendlichen einen Lichtblick geben!

Die Professorin für klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie, Julia Asbrand, übt scharfe Kritik an der Sozialpolitik der bayerischen Staatsregierung: Der Freistaat unternehme in der Corona-Pandemie viel zu wenig, um Kindern und Jugendlichen aus der psychischen Krise zu helfen. Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Julika Sandt:

"Die bayerische Staatsregierung bekämpft das psychische Leiden der Kinder und Jugendlichen in der Corona-Krise nicht entschlossen. Medienwirksame Gipfel mit handverlesenen Jugendlichen werden dem Thema nicht gerecht. Ich fordere eine zügige Rückkehr zur Normalität.

Hierzu müssen alle Kinder und Jugendliche strategisch geimpft und getestet werden. Die Einführung altersgerechter Lolly-Tests für jüngere Kinder hat die Staatsregierung schlichtweg verschlafen. Und die bisher an Schulen eingesetzten Popel-Selbsttests sind  unpräzise. Die von uns schon länger geforderten PCR-Pooltests auf Gurgelbasis liefern wesentlich genaueren Ergebnisse.

Ohnehin brauchen alle Kinder und Jugendlichen eine Impf-Perspektive, nicht nur Abschlussklassen. Erst recht nach der Ankündigung von Biontech, dass man in Kürze die Zulassung des Vakzins für Kinder beantragen werde. Hier erwarte ich zügige Verhandlungen – die CSU ist schließlich auch in der Bundesregierung.

Die Zeit drängt. Mit jedem Tag steigt bei Kindern und Jugendlichen das Risiko für psychische Probleme.  Längst sind mehr Angebote und einfachere Zugänge zu Beratung und Therapieplätzen für Jugendliche nötig. Die von der Staatsregierung angekündigten digitalen Streetworker können nur ein erster Schritt sein. Kinder und Jugendliche brauchen auch analoge Angebote, wie mehr Jugendsozialarbeiter an Schulen."

Pressefotos von Julika Sandt finden Sie hier.

 

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Jens Bauszus
Pressesprecher

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