SANDT: Umgang der Staatsregierung mit Kindern und Jugendlichen ist eine Schande

Seit Dienstag gelten in Bayern verschärfte Corona-Beschränkungen, weil die Krankenhausampel auf die höchste Warnstufe Rot gesprungen ist. In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens haben nur noch vollständig Geimpfte und Genesene Zutritt. Davon sind vor allem die 12- bis 17-Jährigen überdurchschnittlich stark betroffen. Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert die Staatsregierung in einem Dringlichkeitsantrag daher auf, anstelle der 2G-Regel für Minderjährige sofort 3G einzuführen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende sowie kinder- und jugendpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Julika Sandt:

"Der Umgang der bayerischen Staatsregierung mit unseren Kindern und Jugendlichen ist eine Schande. Da bisher nur rund 40 Prozent der Menschen zwischen 12 und 17 Jahren vollständig geimpft sind, bedeutet die 2G-Regel für den Großteil einen Freizeit-Lockdown: Kein Kino, kein Konzert, kein Museum, kein Zoo. Das alles ist soziale Teilhabe und bei dieser hat die Ständige Impfkommission die Politik dazu aufgefordert, den Zugang nicht vom Impfstatus abhängig zu machen. Die marginale Anpassung des Kabinetts für sportliche und musikalische Aktivitäten ist ein armseliges Feigenblatt, da sie nur für eine Übergangszeit bis zum Jahresende gilt und zudem Zuschauer ausschließt.

Kinder und Jugendliche sind ohnehin die größten Verlierer der Krise. Die verantwortliche Koalition aus CSU und Freien Wählern hat offenbar nichts aus ihren Fehlern gelernt. Wir fordern die Staatsregierung daher auf, die 2G-Regel für Kinder und Jugendliche unverzüglich wieder aufzuheben und den Zutritt mit 3G zu ermöglichen. Keinem Minderjährigen darf der Zutritt für Freizeit-, Kultur- und Sportangeboten verwehrt werden!"

Hier finden Sie:

 

____________________________________
Jens Bauszus
Pressesprecher

FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag
Maximilianeum
81627 München
089 4126 – 2699
jens.bauszus@fdpltby.de
www.fdpltby.de

 

Audio file