SPITZER: Neben Modellregionen auch Tagestickets für alle andere Kommunen zulassen

Die bayerische Staatsregierung will diese Woche über die bayerischen Modellregionen entscheiden.  Die Ankündigung darüber hat zu einer Bewerberflut geführt. Mehr als 80 Kommunen hoffen nun darauf, nach Tübinger Modell vorsichtige Lockdown-Lockerungen mit Tagespass zuzulassen. Dazu der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Dr. Dominik Spitzer:

"Es ist grundsätzlich richtig, nach dem Tübinger Vorbild Modellregionen zu ernennen, weil sie wissenschaftlich begleitete Erkenntnisse zum Pandemiegeschehen sichern. Allerdings sollte parallel dazu anderen bayerischen Kommunen erlaubt werden, Tagestickets für Negativ-Test zu vergeben, damit die Menschen in allen Landkreisen schrittweise in ein relativ normales Gesellschaftsleben zurückfinden. Anderenfalls ist es gut möglich, dass die Modellregionen zum Ausflugs-Magneten werden. Wir sehen das ähnlich wie der Bayerische Gemeindetag, der vor einem Einkaufstourismus in diese Regionen warnt. Es ist sowieso paradox, dass es für die Wiedererlangung der freiheitlichen Grundrechte wissenschaftlicher Belege bedarf. Genau umgekehrt ist es richtig: Der Staat ist in der Pflicht und muss den Nachweis erbringen, dass freiheitseinschränkenden Maßnahmen notwendig sind."

Pressefotos von Dr. Dominik Spitzer finden Sie hier.

 

____________________________________

Fabienne Rzitki
Leiterin der Pressestelle
|Pressesprecherin

FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag 
Maximilianeum
81627 München
089 4126 - 2698

fabienne.rzitki@fdpltby.de
www.fdpltby.de