SPITZER und KALTENHAUSER zur Homöopathie-Studie: Sinnlose Steuerverschwendung

Die umstrittene Homöopathie-Studie von CSU und Freien Wählern entwickelt sich immer mehr zur Posse. Nach Bekanntwerden der Budget-Verdoppelung auf 800.000 Euro stand die Studie heute im Gesundheitssauschuss zur Diskussion. Dazu der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Dr. Dominik Spitzer:

"So sinnlos hat die bayerische Staatsregierung noch nie Steuergelder verschwendet. In der Wissenschaft gibt es keinen einzigen Beleg dafür, dass Homöopathie über den Placebo-Effekt hinaus wirkt. Ich kann mir die Budget-Verdoppelung nur damit erklären, dass das Gesundheitsministerium bisher noch keine Hochschule oder Universität für diese unseriöse Studie gewinnen konnte, und jetzt mit den Geldscheinen wedeln muss. Eine derart unsachliche und kuriose Debatte, wie heute im Ausschuss, habe ich im Landtag noch nie erlebt."

Der finanzpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr. Helmut Kaltenhauser ergänzt: "Wenn das so weiter geht, schmeißt die Staatsregierung noch eine Million Euro für eine Studie aus dem Fenster, die eruieren soll, ob Exorzisten wirklich den Teufel austreiben können. Selbst im Gesundheitsministerium rollt man bei der Homöopathie-Studie offenbar mit den Augen, wie ich den reservierten Einlassungen im Haushaltsausschuss entnehmen konnte. Die Regierungsparteien konnten den Antrag zur Budgetaufstockung auch nur mit einer Mischung aus lautstarker Wortklauberei und Humor verteidigen."

 

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Jens Bauszus
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