SPITZER zum Impfgipfel: Ein Quantensprung war das nicht

Die bayerische Staatsregierung hat sich heute mit verschiedenen Interessensvertretern zu einem Impfgipfel getroffen. Die Ergebnisse kommentiert der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Dr. Dominik Spitzer wie folgt:  

"Ich hatte gehofft, dass die bayerische Impfstrategie ein richtiges Update erhält, erwartet habe ich dies heute aber nicht. Der Impfgipfel war nicht mehr als ein Bericht. Er war kein großer Wurf, kein wirklicher Quantensprung.

Wir hören seit Wochen vom Ministerpräsidenten, dass Impfen das Einzige ist, was zählt. Wieso dann kommt ein solcher Impfgipfel erst jetzt? Wieso nicht schon im vergangenen Jahr, als klar war, dass mehrere Impfstoffe vor der Zulassung stehen? Es wurde sehr viel Zeit liegen gelassen.

Statt die Hausärzte gleich mit ins Boot zu holen, wurden sie wochenlang außen vor gelassen. Das Argument, die Hausärzte müssten sich darauf erst vorbereiten, zieht hier nicht. Impfen gehört zu ihrem täglichen Brot. Und wenn die Staatsregierung von mehr Flexibilität beim Impfen spricht, so frage ich mich: Was ist mit den Privatpraxen? Diese wurden bisher schlichtweg vergessen. Das Beziehen des Impfstoffs bleibt ihnen bislang verwehrt. Die bayerische Staatsregierung muss sich dringend bei Gesundheitsminister Spahn dafür einsetzen, auch diese Gruppe für das Verimpfen der Vakzine zuzulassen."

Pressefotos von Dr. Dominik Spitzer finden Sie hier.

 

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Fabienne Rzitki
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