SPITZER zur Vergütung von Kontrastmitteln in der Radiologie: Aufklärung und Nachjustierung sind das Gebot der Stunde

02.08.2019

Der der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Dominik Spitzer, kritisiert die pauschale Vergütung von Kontrastmitteln in der Radiologie durch die Krankenkassen:

„Es ist nicht nachzuvollziehen, warum in Bayern bei Radiologen eine Pauschalvergütung für Kontrastmittel vereinbart wurde. In anderen ärztlichen Fachrichtungen werden Arzneimittel durch den sogenannten Sprechstundenbedarf, also eine Art Rezept, verrechnet. Auf keinen Fall darf es sein, dass für Mediziner ökonomische Anreize zur Gabe von Medikamenten oder anderen Behandlungen geschaffen werden, die möglicherweise nicht indiziert sind. Es ist Aufgabe der Aufsichtsbehörden – sprich der Bayerischen Staatsregierung – für die Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots zu sorgen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Aufklärung und Nachjustierung sind das Gebot der Stunde.“